Rechtliches · Stand 15.10.2026

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Kurz gesagt: Taskly ist ein Dienst für Betriebe, du kannst es derzeit kostenlos nutzen, und es gibt keine automatische Verlängerung und keine versteckten Kosten. Deine Daten gehören dir – Export und Löschung jederzeit.

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „Taskly“ zwischen Taskly, Inhaber Daniel Erochok, Auerweg 4d, 58644 Iserlohn („Taskly“, „wir“) und dem Kunden.

(2) Taskly richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, Taskly für seine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit zu nutzen.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt haben. Ergänzend gelten die Nutzungsbedingungen und der Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

§ 2 Leistungen

(1) Taskly ist eine webbasierte Software („Software as a Service“), die ohne Installation im Browser läuft. Sie umfasst insbesondere: digitale Arbeitszettel mit Unterschrift – auf dem Gerät des Kunden oder auf dem eigenen Handy seiner Endkunden per Einmal-Link oder QR-Code, einschließlich einer Abfrage von Einwilligungen in Nachrichten per E-Mail und SMS –, Ausdruck und Kundenlink; fertige und frei anpassbare Vorlagen; eine Kundenkartei; die Verwaltung von Verträgen mit Fristen-Erinnerung; einfache Rechnungen; die Ablage von Dateien; eine Bestellliste; einen Kalender sowie Zugänge für Mitarbeiter.

(2) Der Versand von E-Mails und SMS an Kunden des Kunden (Endkunden) erfolgt, soweit diese Funktion bereitsteht. Für die Zustellung bei den Empfängern können wir keine Gewähr übernehmen.

(3) Wir entwickeln Taskly laufend weiter. Wir dürfen Funktionen ändern, ergänzen oder ersetzen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und der Kernzweck – die Erfassung und Verwaltung von Arbeitszetteln – erhalten bleibt. Über wesentliche Änderungen informieren wir rechtzeitig.

(4) Für die Nutzung benötigt der Kunde einen Internetzugang und einen aktuellen Browser. Diese liegen in seiner Verantwortung.

§ 3 Vertragsschluss und Konto

(1) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Registrierungsformular absendet und wir das Konto freischalten. Die Freischaltung erfolgt in der Regel sofort.

(2) Die registrierende Person muss berechtigt sein, den Betrieb zu vertreten. Die Angaben bei der Registrierung müssen zutreffen und sind bei Änderungen zu aktualisieren.

(3) Ein Konto gehört zu einem Betrieb. Der Inhaber kann weitere Personen einladen; er bleibt für deren Nutzung verantwortlich.

§ 4 Vergütung

(1) Die Nutzung von Taskly ist derzeit unentgeltlich. Eine Kreditkarte oder Zahlungsdaten werden nicht abgefragt.

(2) Ein kostenloses Konto wandelt sich niemals automatisch in ein kostenpflichtiges um. Kostenpflichtige Leistungen kommen nur durch eine gesonderte, ausdrückliche Vereinbarung zustande.

(3) Sollen bisher kostenlose Funktionen künftig kostenpflichtig werden, kündigen wir dies mindestens 30 Tage vorher per E-Mail an. Der Kunde kann dann entscheiden, ob er ein kostenpflichtiges Angebot annimmt, oder den Vertrag beenden und seine Daten exportieren.

§ 5 Pflichten des Kunden und Sperrung

(1) Der Kunde hält Zugangsdaten geheim, verpflichtet seine Mitarbeiter entsprechend und informiert uns unverzüglich bei Verdacht auf Missbrauch.

(2) Der Kunde ist für die Inhalte verantwortlich, die er in Taskly speichert und über Taskly versendet. Er stellt insbesondere sicher, dass er die Daten seiner Kunden rechtmäßig verarbeiten darf und Nachrichten nur im Zusammenhang mit einem konkreten Auftrag versendet werden.

(3) Der Kunde unterlässt Handlungen, die den Betrieb von Taskly gefährden oder stören, insbesondere Angriffe auf die Sicherheit, automatisierte Massenabfragen und das Hochladen von Schadsoftware.

(4) Wichtige Unterlagen sollte der Kunde zusätzlich sichern, z. B. über die Export-Funktion oder als PDF.

(5) Verstößt der Kunde oder eine Person, die er zur Nutzung zugelassen hat, gegen diese AGB oder die Nutzungsbedingungen, oder ist es zur Abwehr einer Gefahr für die Sicherheit oder Funktion von Taskly, für andere Kunden oder für Dritte erforderlich (z. B. bei missbräuchlich genutzten Zugangsdaten oder massenhaftem Versand), dürfen wir einzelne Zugänge oder das Konto ganz oder teilweise vorübergehend sperren. Wir wählen das mildeste geeignete Mittel und berücksichtigen die berechtigten Interessen des Kunden. Über die Sperre und ihren Grund informieren wir den Kunden unverzüglich in Textform, wenn möglich vorher. Wir heben die Sperre auf, sobald ihr Grund entfallen ist.

(6) Während einer Sperre bleiben die Daten des Kunden erhalten; auf Anfrage stellen wir ihm einen Export bereit. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung (§ 11 Abs. 3) bleibt unberührt.

§ 6 Verfügbarkeit

(1) Wir bemühen uns um eine möglichst hohe Verfügbarkeit. Eine bestimmte Verfügbarkeit ist für die unentgeltliche Nutzung nicht vereinbart.

(2) Wartungsarbeiten führen wir nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durch. Störungen, die außerhalb unseres Einflussbereichs liegen (z. B. Ausfälle von Netzbetreibern oder Hosting-Anbietern), haben wir nicht zu vertreten.

§ 7 Daten und Datenschutz

(1) Verarbeitet der Kunde in Taskly personenbezogene Daten seiner Kunden oder Mitarbeiter, ist er Verantwortlicher; wir handeln als Auftragsverarbeiter. Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung ist Bestandteil dieses Vertrags und wird mit der Registrierung geschlossen.

(2) Die Daten des Kunden gehören dem Kunden. Er kann sie jederzeit vollständig exportieren und seinen Betrieb selbst löschen.

(3) Wir nutzen die Inhalte des Kunden ausschließlich, um Taskly bereitzustellen. Eine Nutzung für Werbung, eine Weitergabe an Dritte zu eigenen Zwecken oder ein Training von KI-Modellen mit diesen Inhalten findet nicht statt.

(4) Einsicht in die Inhalte des Kunden nehmen wir nur, soweit dies für Support, Fehlerbehebung oder die Sicherheit von Taskly erforderlich ist oder der Kunde uns darum bittet – über eine nur lesende (ohne Herunterladen), auf eine Stunde befristete und mit Anlass protokollierte Support-Ansicht, deren Nutzung der Kunde in Taskly unter Einstellungen → Daten & Export einsehen kann. Einzelheiten regelt § 4 des Vertrags zur Auftragsverarbeitung.

§ 8 Nutzungsrechte

(1) Wir räumen dem Kunden für die Dauer des Vertrags das einfache, nicht übertragbare Recht ein, Taskly bestimmungsgemäß zu nutzen.

(2) Der Kunde räumt uns die Rechte an seinen Inhalten ein, die zur Erbringung der Leistung nötig sind (z. B. Speichern, Darstellen, Versenden). Weitergehende Rechte erwerben wir nicht.

§ 9 Vorlagen, Hinweistexte, Einwilligungen und Rechnungen

(1) Die in Taskly enthaltenen Vorlagen, Haftungs- und Hinweistexte sind unverbindliche Formulierungsvorschläge. Wir prüfen nicht, ob sie für den konkreten Auftrag des Kunden wirksam oder ausreichend sind. Die Prüfung und Anpassung obliegt dem Kunden.

(2) Die Rechnungsfunktion unterstützt bei der Erstellung einfacher Rechnungen. Die steuerliche Richtigkeit, die Wahl der Besteuerungsart und die Einhaltung von Aufbewahrungspflichten liegen beim Kunden.

(3) Die in Taskly erfasste Unterschrift – auf dem Gerät des Kunden oder auf dem eigenen Handy seines Endkunden – ist eine einfache elektronische Signatur. Sie ersetzt nicht die gesetzliche Schriftform, wo diese vorgeschrieben ist.

(4) Die Abfrage der gewünschten Nachrichtenwege (E-Mail, SMS) auf dem Handy des Endkunden ist ein Hilfsmittel. Sie bezieht sich nur auf Nachrichten zum jeweiligen Auftrag und deckt keine Werbung ab. Auf welche Rechtsgrundlage der Kunde diese Nachrichten stützt, ob eine Einwilligung für seine Zwecke erforderlich und ausreichend ist und wie er einen Widerruf seines Endkunden berücksichtigt – Taskly bietet dafür „Widerruf eintragen“ in der Auftragsansicht –, prüft und verantwortet der Kunde.

§ 10 Haftung

(1) Da die Nutzung unentgeltlich erfolgt, haften wir nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit (entsprechend §§ 521, 599 BGB).

(2) Unberührt bleiben die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, für arglistig verschwiegene Mängel und aus übernommenen Garantien.

(3) Für den Verlust von Daten haften wir im Rahmen der vorstehenden Absätze nur in Höhe des Aufwands, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Datensicherung durch den Kunden (§ 5 Abs. 4) zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.

(4) Wird eine Vergütung vereinbart, gelten für den kostenpflichtigen Teil die dann vereinbarten Haftungsregeln.

§ 11 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit.

(2) Der Kunde kann jederzeit ohne Frist kündigen, indem er seinen Betrieb in den Einstellungen löscht oder uns eine Nachricht in Textform schickt.

(3) Wir können mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende in Textform kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt, insbesondere bei schweren oder wiederholten Verstößen gegen § 5 oder die Nutzungsbedingungen.

(4) Vor dem Ende kann der Kunde seine Daten exportieren. Nach Vertragsende löschen wir die Daten innerhalb von 30 Tagen, soweit keine gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung besteht.

§ 12 Änderungen dieser AGB

Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn ein sachlicher Grund vorliegt (z. B. neue Funktionen oder geänderte Rechtslage). Wir informieren den Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge weisen wir in der Mitteilung hin. Im Fall des Widerspruchs kann jede Seite den Vertrag zum Inkrafttreten der Änderung kündigen.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Iserlohn. Wir können den Kunden auch an seinem Sitz verklagen.

(3) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.